Ein Fallbeispiel aus der systemischen Einzelberatung mit Positionierungskarten über coachingspace
Worum es geht
Unklare Entscheidungen, ambivalente Gefühle, verschobene Loyalitäten – im Coaching tauchen immer wieder Situationen auf, in denen etwas „im Raum steht“, aber schwer greifbar ist. Was oft als blockierend erlebt wird, hat systemisch betrachtet eine Funktion – und wird erst dann verhandelbar, wenn es symbolisiert und von außen betrachtet werden kann.
In einem Online-Coaching mit einer Einzelperson wurde dieser „unsichtbare Faktor“ mithilfe der digitalen Positionierungskarte „Landkarte der Befindlichkeiten“ auf coachingspace sichtbar gemacht – als Elefant im Raum, begleitet von weiteren inneren Repräsentanzen wie dem Gewissen und der Lösung.
Diese digitale Aufstellung, verbunden mit einem sicheren Videokonferenzraum, ermöglichte nicht nur tiefe Reflexion, sondern auch das behutsame Erarbeiten eines veränderten inneren Bildes.

Der digitale Raum als Resonanzraum
Die Sitzung fand vollständig online statt – und dennoch mit spürbarer Nähe. Möglich wurde das durch die integrierte Struktur von coachingspace: Die Aufstellung erfolgte auf einer interaktiven Positionierungskarte, die Videoverbindung wurde direkt im Raum geführt – ohne Medienbruch, ohne Ablenkung.
Durch das Platzieren der Elemente wurde ein inneres Bild externalisiert. Die Klientin entschied sich, drei zentrale Elemente aufzustellen:
„Das Gewissen“ – als innere Instanz, oft kritisch, aber auch richtungsgebend
„Die Lösung“ – als Möglichkeit, die bereits vorhanden, aber noch nicht erreichbar schien
„Der Elefant im Raum“ – als Symbol für das, worüber (noch) nicht gesprochen wird
Systemische Hypothesenbildung in der Online-Aufstellung
Die Coachin formulierte in ihrer Haltung zunächst systemische Hypothesen – vorläufige Annahmen, die im Verlauf der Sitzung gemeinsam überprüft wurden. Zum Beispiel:
Vielleicht fungiert der Elefant als Schutz vor einer Entscheidung, die das System destabilisieren würde?
Eventuell ist das Gewissen an einen übergeordneten Wertebezug gebunden, der eine Lösung (noch) nicht zulässt?
Möglicherweise wird die Lösung nur dann sichtbar, wenn der Elefant seine Bedeutung preisgibt?
Diese Hypothesen wurden nicht als Diagnosen, sondern als Angebote zur Exploration genutzt – in enger Abstimmung mit den Empfindungen und Deutungen der Klientin.
Perspektivwechsel – inhaltlich und räumlich
coachingspace ermöglicht es, die Perspektive jeder Figur einzunehmen. Diese Funktion wurde bewusst genutzt, um das System nicht nur „von außen“ zu betrachten, sondern auch aus der erlebten Innenwelt der Anteile heraus:
Aus Sicht des Gewissens wirkte der Elefant übergroß – fast als Grenze.
Aus Sicht der Lösung wurde deutlich: Sie war nicht blockiert, sondern wartete. Ihre Energie war da – aber sie brauchte Zugang.
Und aus der Ich-Perspektive des Elefanten wurde erkennbar: Er war nicht bedrohlich. Vielmehr verkörperte er einen bislang ungelösten Loyalitätskonflikt.
Diese Perspektivwechsel lösten keine fertige Antwort aus – sie erzeugten jedoch Bewegung, Irritation, Resonanz. Und damit öffneten sie einen Prozess, in dem sich das innere Bild veränderte.

Von der Darstellung zur Gestaltung – das Zukunftsbild
Im Verlauf der Sitzung entstand ein Wunschbild: Der Elefant rückte zur Seite, aber blieb im Raum. Das Gewissen trat in Kontakt mit der Lösung – nicht als Kapitulation, sondern als Dialog.
Die Klientin beschrieb dieses neue Bild als „erleichternd und gleichzeitig stark“. Es wurde als Momentaufnahme gespeichert – nicht als Endpunkt, sondern als Anker für das, was möglich ist.
Im systemischen Sinne ging es nicht um Problemlösung, sondern um Sinnkonstruktion: Was verändert sich, wenn das System sich verändert?
Systemisches Arbeiten im digitalen Raum – was es braucht
Der Erfolg dieser Online-Aufstellung lag nicht an der Technik – sondern an der Verbindung aus klarer Struktur und systemischer Haltung:
✅ Raum für Selbstdeutung statt Fremdzuschreibung
✅ Symbole, die zum Sprechen einladen, statt zum Deuten zwingen
✅ Sicherheit im Setting, Offenheit im Prozess
Die Technik von coachingspace unterstützte das – mit einer intuitiven Bedienung, sicherer Videokonferenz, der Möglichkeit, visuelle Perspektiven gezielt zu lenken, und dem Nutzen von Metaphern als Spiegel des Inneren.
Fazit: Online-Beratung, die in die Tiefe geht
Diese Fallarbeit zeigt: Auch im Online-Coaching kann Beziehung, Tiefe und Veränderung entstehen – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Die Arbeit mit Positionierungskarten in coachingspace macht innere Themen greifbar. Die Integration von Aufstellung und Videokonferenz schafft einen kohärenten Raum, in dem Co-Kreation möglich wird.
Und manchmal genügt ein Perspektivwechsel, damit der Elefant nicht mehr den Raum blockiert – sondern Teil einer neuen inneren Ordnung wird.
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