April 13. 2026, 12:00:00 am

Die Positionierungskarten von Coachingcards

Crazy House of Change

Das Crazy House of Change bezieht sich auf das ursprünglich für den therapeutischen Kontext entwickelte Modell „Four Rooms of Change“ des schwedischen Psychologen Claes F. Janssen und ist ein Erklärungsmodell für Veränderungsprozesse. Paul W. Kirkbride, Inhaber des von 1989 – 2002 bestehenden „Change House“, entwickelte Janssens Ansatz unter dem Namen „The Change House“ zur Anwendung im Management weiter.

Das Crazy House of Change besteht aus vier Zimmern, die jeweils einen anderen emotionalen Zustand eines Menschen beschreiben.

Die vier Räume beinhalten folgende Themen:

  • Zufriedenheit – alles unter Kontrolle

  • Ablehnung – das darf doch nicht wahr sein

  • Verwirrung – was für ein Durcheinander

  • Erneuerung – ich/wir habe/n was dazu gelernt

Weiterhin gibt es zusätzliche Anbauten und Räume mit dem Namen „Sonnenbalkon“ (der Balkon des 1. Raumes), „Verweigerungsverlies“ (der Keller mit der Falltür), „Paralyseloch“ (der Keller mit den Kartons) und der „falsche Ausgang“ (rechts neben dem 3. Raum mit dem Umzugswagen). Diese zeigen mögliche extreme Ausprägungen des Verhaltens von Menschen in einem Change Prozess auf. Wie bei allen anderen Coachingcards auch, sollte die Deutung der Person obliegen, die damit arbeitet.

Die Coachingcard Crazy House of Change lässt sich dem Namen entsprechend wunderbar zur Thematisierung und Bearbeitung von Veränderungsprozessen einsetzen. Dies gilt sowohl für Einzelpersonen in Veränderung jedweder Art als auch Systeme wie z.B. Teams im Rahmen einer Organisationsentwicklung und eines Changeprozesses.

„Gehen“ Sie mit Ihrer Gruppe oder Ihrem Coachee durch alle Räume oder lassen Sie einen auswählen. Sprechen Sie über die Gefühle, Erlebnisse sowie die negativen, aber auch positiven Aspekte der einzelnen Räume.

Dabei können folgende Fragen hilfreich sein:

• In welchem Raum befinden Sie sich derzeit?
• Wie erleben Sie diesen? Wie geht es Ihnen?
• Welche Problemstellungen nehmen Sie wahr?
• Welche Ressourcen können Sie entdecken?
• Wie fühlen sich die anderen Räume im Vergleich an?
• Was benötigen Sie, um weiter gehen zu können?

Erzähl mir von deiner Trauer

Erzähl mir von deiner Trauer bietet eine metaphorische Vorlage, um die eigene Trauer zu reflektieren und darüber ins Gespräch zu kommen.

Die Gestaltungselemente beziehen sich auf die Trauerphasen, die von Sterbeforscherin und Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross entwickelt wurden. Sie beschrieb nach jahrelanger Forschungsarbeit 5 Phasen des Sterbens:

  • Nicht-Wahrhaben-Wollen

  • Zorn

  • Verhandeln

  • Depression

  • Zustimmung

Ausgehend von den genannten Trauerphasen von Kübler-Ross lassen sich noch weitere Phasen und Gefühlszustände wie Schuldgefühle und Angst sowie Aufgaben der Trauerbewältigung auf der Karte finden. Hier wird weiteren Trauermodellen Rechnung getragen.

Letztendlich ist jede Trauer individuell und somit folgt die Karte zwar einem Grundsystem, welches sich jedoch individuell betrachten lässt und keine festgelegte Reihenfolge hat.

Hilfreiche Fragen beim Einsatz der Karte können sein:
• Wie ist es Ihnen bisher ergangen?
• Wo stehen Sie gerade?
• Wo möchten Sie hin?
• Was kann Ihnen dabei hilfreich sein?

Erzähl mir von deiner Trauer kann jeden Tag auf's Neue intuitiv "erwandert" werden. Wie auch Trauer kein festen Abfolgen hat, so kann sich auch die Positionierung auf der Karte immer wieder ändern. Die Positionierung sollte von allen Beteiligten wertfrei betrachtet und angenommen werden.

Der Einsatz dieser Coachingcard bezieht sich nicht nur auf das Erleben von Krankheit, Sterben und Tod, sondern kann auch in allen (schmerzhaften) Trennungs- und Veränderungssituationen, wie zum Beispiel beim Verlust des Arbeitsplatzes, zur Verarbeitung genutzt werden.

Die Karte eignet sich weiterhin gut als Vorbereitung für die aktive Arbeit mit der Coachingcard „Mein Trauerzug“.

"Die Trauer ist eine anspruchsvolle Dame. Sie will gesehen, gehört, ernst genommen, verstanden, akzeptiert, aber auch mitfühlend bestätigt werden." (Jorgos Canacakis)

Gefühlswetterkarte

Die Gefühlswetterkarte bietet eine Vielzahl von gängigen Wetterbegriffen, wie sie in Wetterberichten verwendet werden und die sich sehr gut als Metaphern für die eigene Gefühlswelt einsetzen lassen.

Die Coachingcard ermöglicht einen direkten und spielerischen Zugang zu individuellen Gefühlen sowohl in der Arbeit mit Einzelnen als auch mit Gruppen.

Bei der Arbeit mir Metaphern gilt stets die Deutung und Wertung der jeweiligen Person. "Tiefschnee" kann für den einen etwas Wunderbares und für den anderen etwas ganz Furchtbares bedeuten.

Mit Hilfe der Gefühlswetterkarte lassen sich auch Entwicklungen der eigenen Gefühlswelt aufzeigen: "Letzte Woche ging es mir noch wechselhaft, mittlerweile ist mir sonnig und warm um Herz; ich habe jedoch Angst, dass es nur ein Zwischenhoch sein könnte.“

Weiterhin kann es nicht nur um das eigene Gefühl, sondern auch um den Kontext gehen, der Ursache für das Gefühl sein kann. So kann eine "Extremwetterlage" im weiteren Sinne auch einen Umstand beschreiben, dem man sich ausgesetzt fühlt.

Die Gefühlswetterkarte lässt sich daher besonders gut in Krisensituationen einsetzen, wenn vielfältige Gefühle alles andere überdecken, Beachtung brauchen oder noch nicht definiert oder gar vergraben sind.

Biblische Motive wie die Schlange im Baum, der Regenbogen, die Friedenstaube sowie die Arche Noah bieten auf Wunsch einen religiösen Bezug und können Hoffnung in turbulenten Zeiten vermitteln.

Letztendlich sollten alle Beteiligten darauf gefasst sein, dass man mit dieser Karte ohne Umschweife auf das Wesentliche zu sprechen kommt.

Da malt Gott einen schönen, kräftigen, hell leuchtenden Regenbogen an den Himmel und sagt zu Noah: „Dieser Regenbogen ist ein Zeichen. Es bedeutet: Was auch immer passiert, ich bin bei dir. Das gilt für jetzt und für immer."

Im Wald vor lauter Bäumen

Seit jeher wird der Wald als Projektionsfläche für gesellschaftliche und kulturelle Auffassungen genutzt. Das Ökosystem Wald bietet zudem zahlreiche Metaphern und ist gut übertragbar auf das menschliche Zusammenleben.

Im Wald vor lauter Bäumen kann man, auch als Fortsetzung des Waldes im „Land der Befindlichkeiten“, Konflikten und Störungen in zwischenmenschlichen Beziehungen und Systemen auf den Grund gehen. Das lohnt sich, denn das Erkennen von Problemen zeigt zugleich Lösungen auf!

Bitten Sie Ihre/n Coachee oder Ihre Gruppe sich im Wald auf die Suche zu begeben, welche Metapher einen bestehenden Konflikt oder eine Störung am besten beschreibt. Besprechen Sie, was sich dahinter verbergen könnte, ob dies ein neues oder bekanntes Phänomen ist und wie es dazu gekommen ist.

Berücksichtigen Sie, dass es sich stets um eine subjektive Wahrnehmung einer Situation handelt. Wenn Sie mit zwei Konfliktparteien mit der Karte arbeiten, achten Sie auf eine wertschätzende und Lösungsorientierte Kommunikation! Überlegen Sie gemeinsam, was in der Situation hilfreich sein kann und wie Sie den Wald bzw. die „Problemhypnose“ hinter sich lassen können.

Nach der Analyse der vorliegenden Situation lohnt es sich über folgende Aspekte nachzudenken:

• Welche Funktion hat der Konflikt?
• Was wäre, wenn es den Konflikt nicht gäbe?
• Welche Lösung verbirgt sich hinter dem Konflikt?
• Wie kann ich zur Lösung beitragen?
• Welche Ressource lässt sich in dem Verhalten meines Gegenübers entdecken?
• Was kann ich aus der Situation lernen?
• Was wünsche ich mir?

"Das Erlebnis eines Frühlingswaldes kann dich mehr über den Menschen lehren, über Moral, das Böse und das Gute, als alle Weisen."

(William Wordsworth)

Erfolgsgipfel (Summit of Success)

Der Erfolgsgipfel basiert auf der Leadership-Fabel von Patrick Lencioni, die sich mit den fünf Dysfunktionen eines Teams beschäftigt. Diese wurden in positive Erfolgsfaktoren übersetzt.

Die Funktionen eines erfolgreichen Teams können nun wie eine gemeinsame Bergwanderung durchlaufen und mit folgenden Inhalten gefüllt werden:
Vertrauen; 2. Konfliktlösung; 3. Engagement; 4. Verantwortlichkeit; 5. Ergebnisfokus.

Halten Sie Ihre Erkenntnisse zum Beispiel auf Moderationskarten fest und platzieren Sie diese auf den einzelnen Abschnitten des Gipfels (dies funktioniert nur, wenn die Vorlage mindestens die Größe DIN A0 hat).

Als Teamleitung auf dem Weg zum Erfolgsgipfel können Sie die folgenden Leitfragen und Impulse in Übungseinheiten begleiten und bearbeiten:

Vertrauen:
Wie können wir einander vertrauen? Üben Sie offenen und gegenseitigen Austausch sowie Feedback.

Konfliktlösung:
Wie können wir konstruktiv mit Konflikten umgehen? Vermeiden Sie es nicht, Auseinandersetzungen in Echtzeit zu führen. Betrachten Sie Probleme als Herausforderungen.

Engagement:
Wie können wir Engagement fördern? Üben Sie Klarheit und Vereinbarungen anstelle von Konsens und vermeintlicher Sicherheit. Treffen Sie klare Absprachen.

Verantwortlichkeit:
Wie schaffen wir gegenseitige Verantwortlichkeit? Machen Sie Zuständigkeiten transparent und üben Sie gegenseitige konstruktive Kritik.

Ergebnisorientierung:
Wie können wir unsere Aufmerksamkeit auf das Ergebnis richten? Machen Sie Ihr Ziel sichtbar und würdigen Sie damit verbundene Erfolge.

Grundsätzlich wird eine lösungs- und ressourcenorientierte Perspektive empfohlen:
Worin waren wir in den fünf Funktionen bisher erfolgreich?

Sie können den Erfolgsgipfel auch mit den Coachingcards „See der Befindlichkeiten“ und „Team Ahoy“ im Kontext von Storytelling kombinieren.

Systemische Burg

Erfahrungsgemäß ist es für Teams immer mal wieder erfrischend und hilfreich zugleich, die gewohnten Gefilde zu verlassen und einen Teamausflug zu unternehmen. Das wirkt sich nicht nur positiv auf das Betriebsklima aus, sondern fördert auch den Zusammenhalt im Team. Wie wäre es mit einer Burgbesichtigung?

Die Systemische Burg (nach einem Impuls von Martin Drogat) fordert konkret dazu auf, sich einen Ort für ein gemeinsames Gespräch über das System zu suchen. Systeme können Paare, Familien, Teams oder Organisationen sein.

Während der Burgbesichtigung lassen sich viele interessante Plätze entdecken, wie z.B. das Angstloch, die Schatzkammer, der Markt der Möglichkeiten oder die Wäscherei. Und wussten Sie, dass Verbindungswege auf Festungen „Kommunikation" heißen?

Laden Sie Ihr System zu einer Burgbesichtigung ein. Jede/r darf sich neugierig umschauen und sich einen Platz aussuchen, zu dem sie/er die anderen zu einem Gespräch einladen möchte.

So können in der Schatzkammer die Ressourcen eines Systems, in der Kapelle die Werte, auf der (Kampf-) spielarena wiederkehrende Konflikte oder in den Kemenaten die empfundene Bevorzugung von Einzelnen thematisiert werden.

Im Vordergrund sollte die Neugierde an der Entdeckung und die Freude über den Austausch stehen. Achten Sie darauf, dass keine „Problemhypnose“ entsteht, sondern stets der Fokus auf das Lösungspotential gerichtet wird. Und, auch wenn unangenehme Aspekte angesprochen werden, so ist es doch positiv, dass diese überhaupt angesprochen werden.

Zum Abschluss können Sie sich alle auf dem Markt der Möglichkeiten auf einen Kaffee, am Wunschbrunnen oder zu Speis und Trank im Rittersaal treffen. Ein Teamausflug, der sicherlich lange in guter Erinnerung bleiben wird!

Bleiben Sie im Gespräch und suchen Sie die Burg (bei Bedarf) immer wieder auf.

Die systemische Burg lässt sich im Zuge von Storytelling auch gut mit den Coachingcards „See der Befindlichkeiten“, „Team Ahoi!“ und dem „Erfolgsgipfel“ kombinieren. So wird aus einem Betriebsausflug ein ganzes Teamabenteuer!

Team Ahoy!

Team Ahoy zeigt ein Segelboot auf hoher See, das Kurs auf sein nächstes Ziel nimmt. Diese Coachingcard von Niko kann als Grundlage dienen, um zugrunde liegende Teamstrukturen zu verstehen und die Teamarbeit weiterzuentwickeln.

Auf dem Schiff werden Belbins Teamrollen durch die Matrosen dargestellt. Nicht jede Person hat dabei automatisch eine Rolle.

Darüber hinaus stehen der Zustand des Meeres und die Formationen der Fische für die Teamphasen nach Tuckman.

Stechen Sie gemeinsam mit Ihrem Team in See und bitten Sie die Teilnehmenden, sich in Bezug auf die Teamrollen und/oder die Teamphasen zu positionieren.

Die folgenden Fragen können hilfreich sein:

  • Welche Rollen nehmen Sie ein und welche benötigen Sie?

  • Welche Rollen entdecken Sie noch?

  • Wie gehen Sie mit nicht besetzten Rollen um?

  • In welcher Teamphase befinden Sie sich aktuell?

  • Was kennzeichnet diese Teamphase und wo gibt es Entwicklungspotenzial?

  • Was haben Sie bereits erfolgreich erreicht und was können Sie daraus in die nächste Phase mitnehmen?

  • Gibt es einen Zusammenhang zwischen den besetzten Teamrollen und den Teamphasen?

  • Was brauchen Sie, um sich weiterzuentwickeln?

  • Was können Sie selbst beitragen?

  • Und: Was ist Ihr nächstes Abenteuer oder Ziel?

In diesem Sinne: Team Ahoy!

Team Ahoy! kann als Fortsetzung der Coachingcard „See der Befindlichkeiten“ verstanden werden und ermöglicht es, mit dem Team eine gemeinsame Reise auf See zu gestalten.

Erfolgsgipfel

Der Erfolgsgipfel basiert auf der Leadership-Fabel von Patrick Lencioni, die sich mit den fünf Dysfunktionen eines Teams beschäftigt. Diese wurden in positive Erfolgsfaktoren übersetzt.

Die Funktionen eines erfolgreichen Teams können nun wie eine gemeinsame Bergwanderung durchlaufen und mit folgenden Inhalten gefüllt werden:
1. Vertrauen; 2. Konfliktlösung; 3. Engagement; 4. Verantwortlichkeit; 5. Ergebnisfokus.

Halten Sie Ihre Erkenntnisse zum Beispiel auf Moderationskarten fest und platzieren Sie diese auf den einzelnen Abschnitten des Gipfels (dies funktioniert nur, wenn die Vorlage mindestens die Größe DIN A0 hat).

Als Teamleitung auf dem Weg zum Erfolgsgipfel können Sie die folgenden Leitfragen und Impulse in Übungseinheiten begleiten und bearbeiten:

Vertrauen:
Wie können wir einander vertrauen? Üben Sie offenen und gegenseitigen Austausch sowie Feedback.

Konfliktlösung:
Wie können wir konstruktiv mit Konflikten umgehen? Vermeiden Sie es nicht, Auseinandersetzungen in Echtzeit zu führen. Betrachten Sie Probleme als Herausforderungen.

Engagement:
Wie können wir Engagement fördern? Üben Sie Klarheit und Vereinbarungen anstelle von Konsens und vermeintlicher Sicherheit. Treffen Sie klare Absprachen.

Verantwortlichkeit:
Wie schaffen wir gegenseitige Verantwortlichkeit? Machen Sie Zuständigkeiten transparent und üben Sie gegenseitige konstruktive Kritik.

Ergebnisorientierung:
Wie können wir unsere Aufmerksamkeit auf das Ergebnis richten? Machen Sie Ihr Ziel sichtbar und würdigen Sie damit verbundene Erfolge.

Grundsätzlich wird eine lösungs- und ressourcenorientierte Perspektive empfohlen:
Worin waren wir in den fünf Funktionen bisher erfolgreich?

Sie können den Erfolgsgipfel auch mit den Coachingcards „See der Befindlichkeiten“ und „Team Ahoy“ im Kontext von Storytelling kombinieren.


Palast der Identität

Normen, Moralvorstellungen und die

Der Palast der Identität orientiert sich am Modell "Fünf Säulen der Identität" des deutschen Psychologen Hilarion Petzold, der das Psychotherapieverfahren der Integrativen Therapie entwickelte und Mitbegründer des Fritz-Perls-Instituts ist.

Im Einzelnen umfassen die 5 Säulen:

Leiblichkeit
Bezieht sich auf das körperliche und geistige Wohlbefinden, das Erscheinungsbild, die Gesundheit, das Selbstwertgefühl und die Sexualität.

Soziales Netzwerk
Umfasst Familie, Freunde, Partner, Kollegen und andere wichtige Beziehungen im sozialen Umfeld.

Arbeit und Leistung
Beschreibt die berufliche Tätigkeit, die erbrachten Leistungen, die Zufriedenheit mit der Arbeit und die persönliche Entfaltung im Beruf.

Materielle Sicherheit
Bezieht sich auf das Einkommen, den Besitz, die Wohnung und die finanzielle Stabilität, die ein Gefühl von Sicherheit vermitteln.

Werte
Bezeichnet die persönlichen Überzeugungen, Sinnfindung im Leben, die die Identität prägen.

Das Modell der 5 Säulen kann als Instrument zur Standortbestimmung und Reflexion dienen, um das eigene Wohlbefinden zu stärken und Krisen besser zu bewältigen.

Die sich darunter befindlichen Skalen in Gestalt einer Treppe ermöglichen die Auseinandersetzung mit den einzelnen Lebenssäulen zur Bestandsaufnahme und anschließender Zielsetzung.

Und so könnte eine Frage zur Säule der Leiblichkeit lauten:
"Wie zufrieden sind Sie auf einer Skala von 1-10 (10 ist eine hohe Zufriedenheit) mit Ihrer Leiblichkeit? Fühlen Sie sich wohl in Ihrem Körper? Wie steht es um Ihre Gesundheit und Sexualität?"

Positioniert sich Ihr/e Coachee beispielsweise bei 6, möchte jedoch eine 9 erreichen, folgt die Frage, was sie/er tun kann, um auf eine höhere Zufriedenheitsstufe zu gelangen.

Im weiteren Prozessverlauf kann die Coachingcard "Grand Hotel der Bedürfnisse" dabei unterstützen, das Vorhaben zu konkretisieren.

Reise ins Land des Lernens

Die Reise ins Land des Lernens lädt dazu ein, sich mit dem eigenen Lernprozess auseinanderzusetzen und diesen bewusst zu reflektieren.

Die Karte zeigt unterschiedliche Stationen, die sinnbildlich für verschiedene Phasen und Aspekte des Lernens stehen. Dazu gehören unter anderem Neugier, Motivation, Zweifel, Überforderung, Erkenntnis und Integration.

Bitten Sie Ihre/n Coachee oder die Gruppe, sich auf der Karte zu positionieren und zu beschreiben, wo sie sich aktuell im Lernprozess befinden.

Folgende Fragen können hilfreich sein:

• Wo stehen Sie gerade in Ihrem Lernprozess?
• Was hat Sie hierher gebracht?
• Welche Herausforderungen begegnen Ihnen aktuell?
• Welche Ressourcen stehen Ihnen zur Verfügung?
• Was hilft Ihnen, den nächsten Schritt zu gehen?
• Wo möchten Sie hin?

Die Karte eignet sich besonders gut für Lern- und Entwicklungsprozesse, sowohl im individuellen als auch im organisationalen Kontext.

Sie kann dabei unterstützen, Lernhindernisse sichtbar zu machen und neue Perspektiven auf den eigenen Entwicklungsweg zu eröffnen.

Grand Hotel der Bedürfnisse

Das Grand Hotel der Bedürfnisse bietet eine strukturierte Möglichkeit, sich mit den eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen und diese differenziert wahrzunehmen.

Die verschiedenen Räume des Hotels stehen sinnbildlich für unterschiedliche Bedürfnisse, die im Alltag oft unbewusst bleiben.

Bitten Sie Ihre/n Coachee oder die Gruppe, sich im Hotel umzusehen und wahrzunehmen, welche Räume sie besonders ansprechen oder auch irritieren.

Mögliche Fragen sind:

• Welche Bedürfnisse nehmen Sie gerade wahr?
• Welche Räume ziehen Sie an? Welche stoßen Sie ab?
• Welche Bedürfnisse kommen möglicherweise zu kurz?
• Welche Bedürfnisse sind aktuell besonders präsent?
• Was brauchen Sie, um gut für sich zu sorgen?

Die Karte eignet sich besonders gut für die Arbeit mit emotionalen Themen, Selbstfürsorge und persönlichen Entwicklungsprozessen.

Sie kann helfen, Klarheit über eigene Bedürfnisse zu gewinnen und daraus konkrete Handlungsschritte abzuleiten.

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