Ein Tool – unendlich viele Möglichkeiten: Das digitale Whiteboard im Coachingspace

Moderationskarten und Flipcharts gehören zu Coach und Beraterin wie Tafel und Kreide zur Lehrerin oder Stethoskop und Spritze zum Arzt. Im Online-Setting benötigt es hierfür eine Alternative: das sogenannte digitale Whiteboard. Und weil sich damit viele (systemische) Coaching-Methoden durchführen lassen, hat es uns nicht verwundert, dass dieses Tool eines der am meisten gewünschten Tools unserer Community in unserer kürzlich durchgeführten Umfrage war.

Ein kurzer Überblick über die Funktionen

Insofern sind wir dem gerne nachgekommen und haben ein digitales Whiteboard in den Coachingspace integriert. Auch wenn wir dieses im Hintergrund fleißig weiterentwickeln, so enthält die jetzige Version bereits zahlreiche wichtige Funktionen: Beispielsweise lassen sich Moderationskarten erstellen und beschriften, mit jeder erdenklichen Farbe zeichnen und Texte schreiben, alles dadurch Erstellte mit Linksklick markieren, verschieben, in seiner Größe verändern und natürlich auch wieder löschen.

Die so erstellten Whiteboards speichern sich – wie auch all unsere anderen Tools – automatisch im Hintergrund. Es lassen sich beliebig viele Whiteboards erstellen und natürlich ist auch unser Whiteboard datenschutzkonform – ganz im Gegensatz zu vielen anderen Tools auf dem Markt.

Sie können Ihre Klient:innen auf bereits vorbereitete Whiteboards einladen oder gemeinsam mit ihnen kollaborativ eins erstellen. Das bedeutet, die Klient:innen können ebenso auf die oben genannten Funktionen zugreifen und beide Parteien sehen synchron was die jeweils andere macht. Diese Berechtigung können Coaches ihren Klient:innen mit Klick auf das Schlosssymbol oben links aber auch entziehen.

Zudem lässt sich das Whiteboard mit gedrücktem Rechtsklick verschieben und per Scrollfunktion an der Maus oder am Tochpad raus- und reinzoomen. Dadurch wird deutlich, dass auf dem Whiteboard jede Menge Platz ist, um zahlreiche Coaching-Methoden anzuwenden. Apropos…

Das Whiteboard im Anwendungsbeispiel

Digitales Whiteboard
Die Action-Priority-Matrix als eine von zahlreichen Einsatzmöglichkeiten des neuen digitalen Whiteboards im Coachingspace

Im Beispiel wurde die sogenannte Action-Priority-Matrix angewandt. Mit Unterstützung der Beraterin sammelt der Klient zunächst alle Ideen, mit denen er z.B. seine aktuelle Situation verbessern möchte. Im nächsten Schritt werden die so gefundenen möglichen Maßnahmen nach deren geschätztem Effekt/Nutzen (“Änderungspotenzial”) sowie dem etwaigen Aufwand in die abgebildete Matrix einsortiert.

Ideen im linken oberen Quadranten gelten als sogenannte “Quick-Wins” (wenig Aufwand, aber großer Nutzen) und sollten als erstes umgesetzt werden. Ideen des rechten oberen Quadranten sind zwar aufwändiger, der Klient verspricht sich davon jedoch ebenfalls einen großen Effekt. Diese gelten daher als “längerfristige Projekte”, von denen der Klient sich eines auswählen und angehen sollte. Gemeinsam mit der Beraterin entwickelt der Klient nun Zwischenziele, um die Quick-Wins sowie sein gewähltes längerfristiges Projekt erfolgreich umzusetzen.

Jetzt sind Sie an der Reihe: Nichts wie einloggen und lostesten. Wie immer freuen wir uns über Wünsche und Verbesserungsvorschläge. Ein Anleitungsvideo folgt in Kürze auf unserem Youtube-Kanal.

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